Die Geschichte der Kamele

Die Wissenschaftler glauben, dass die Vorfahren der zeitgenössischen Kamele vor mehr als mindestens 40 Millionen Jahren in Nordamerika gelebt haben. Die Evolution aller Kamelarten fand in Nordamerika statt. Trotz der Tatsache, dass die Vorfahren der Lamas und Kamele anscheinend im Eozänzeitalter auseinderstrebten, wurden sie unter sich is zum Pleistozänzeitalter nicht geteilt, als die Vorfahren der Kamele durch die Behringstrasse zogen, eine zeitweise Brücke nach Asien. Lamas zogen nach Südamerika und alle Kamelarten breiteten sich in Nordamerika aus. Einmal in Asien zogen die Kamele nach Osteuropa, dem Mittleren Osten und nach Nordafrika. Man glaubt, dass sich das Dromedar aus dem Bactrian Kamel (sie haben zwei Buckel oder Höcker) entwickelte. Dessen ungeachtet könnten die Höcker auch das Ergebnis ihrer Zähmung sein. Von den wilden Kamele, die sich seit geschichtlichen Zeiten (3000 vor Christus) in Nordafrika ausbreiteten, sind nur noch die gezähmten übriggeblieben. Trotzdem gibt es eine kleine Anzahl von Bactriankamele (300 700), die man in einem kleinen Wüstengebiet von Trans Altai Gobi ausmachen kann und die als wilde Herde betrachtet. Wilde Kamele sind selten Die letzten wilden Kamele sind die dünnbeinigen, kleinhöckrigen Trampeltiere der Wüste Gobi. Andere wilde Herden stammen nur von Haustieren ab, die einfach ausgebüchst sind. Durch langes Züchten sind Kamele Lastentiere geworden und für eine Wüstenreise ideal! Mit seinen kurzen, starken Beinen und dem langen, dunklen Winterkleid ist das Trampeltier auch gut für Arbeiten im Gebirge und in den kalten Wüsten Zentralasiens geeignet.

Anatomie

Kamele bezeichnet man als Schwielensohler. Ihre grossflächigen Sohlen sind durch eine dicke Bindegewebsschicht (Schwiele) besonders elastisch. Dies verhindert ein Einsinken im weichen Sandboden. Ihre Hufe sind klein und nagelartig ausgebildet.

Ernährung

Kamele ernähren sich von den verschiedensten Futterpflanzen und nutzen jedes Nahrungsangebot aus. Selbst giftige oder mit einem hohen Salzanteil versehene Pflanzen scheinen keinerlei Schaden zu hinterlassen. Ebenso kann beim Trinkwasser auch salzhaltiges Wasser gut verwertet werden.

Tragzeit

Die Tragzeit beträgt 12 bis 14 Monate. Die Stute bringt immer nur ein Fohlen zur Welt, welches sie ein Jahr lang säugt.

 
           
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