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Die zu der
Familie der Kamele zählenden Lamas und Alpakas sind die beiden Haustierformen
des in den Anden Südamerikas wild lebenden Guanako. Lamas erreichen
eine Schulterhöhe bis zu 1,2 m und ein Gewicht von 120 bis 220 kg, Alpakas
eine Schulterhöhe bis zu 1 m und ein Gewicht von 50 bis 100 kg.
Neuweltkameliden zählen zu den Schwielensohlern. Wie alle Kamelarten kauen
sie ihre Nahrung wieder, gehören aber nicht zu den echten Wiederkäuern.
Weil sie einen niedrigen Proteinbedarf haben, kommen Lamas auch auf extensiv
bewirtschafteten Flächen zurecht.
Das Alpake
wird wegen seiner Wolle geschätzt.Das Vlies des Alpakas besteht aus
dichter, weicher Wolle mit wenigen dünnen Grannenhaaren.
Lamas werden meist als Lasttiere in unwegsamen Gelände benutzt.Dabei
eignen sich nur die Männchen als Lasttiere.
Im trockenen Klima können die Tiere sowohl Hitze als auch Kälte gut vertragen.
Mit ca. 1 ½ Jahren werden Lama- und Alpakastuten geschlechtsreif, die
Hengste etwa mit 2 Jahren. Die Tragzeit beträgt über 11 Monate. Die Stuten
bringen immer nur ein Fohlen zur Welt und werden einige Wochen nach der
Geburt erneut gedeckt. Lamas und Alpakas erreichen ein Alter von ca. 15
bis 20 Jahren.
Spucken
Lamas wirklich?
Spucken ist
eine Ausdrucksform der Rangordnung innerhalb der Herde. Es ist äußerst
selten, daß Lamas gezielt nach Menschen spucken. Dies tun sie nur dann,
wenn sie von den Menschen extrem gereizt werden oder sich von ihnen bedroht
fühlen.
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